vier sind mal welt

WELTREISE ALS FAMILIE – UND DANACH?

IMG_7404Seit meiner Jugend zieht es mich hierher. Ich habe hier mit meinen Freunden Hochzeiten gefeiert, bin mit schrägen Typen im Hannomak über die Insel gefahren oder auf Motorrädern mit Fotografen-Freunden,  die an jeder Düne im Gegenlicht angehalten hatten. Ich habe Ostern hier gefeiert, Weihnachten und Silvester. Mehrfach. Mein Herz geht auf, wenn der Zug über den Damm fährt, links das Watt, rechts grasende Schafe. Die Weite. Die Stille. Die dunkle Wolke.  Und dann das Schauspiel, dramatisch inszeniert: zuerst Hagel, dann Wolkenbruch, anschließend Sonne. Und Regenbogen.

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Nach unserer „Mütterreise“ an die Ostsee (einem seit mehr als 13 Jahren mehrtätigen Aufenthalt mit Freundinnen und deren Kindern) habe ich für drei Tage die Seite gewechselt. Von der Ostsee über Kurzaufenthalt in Hamburg mit dem Zug an die Nordsee, auf die Insel, die ich regelmäßig aufsuche und von der ich immer dachte, dass ich dort irgendwann einmal zumindest zeitweilig leben würde, später, wenn ich alt bin. Mittlerweile denke ich:  Ich werde irgendwann, wenn die Kinder größer sind, einen Großteil des Jahres in Südfrankreich leben, die Basis nach wie vor in Hamburg haben und zwischendurch bin ich – auf Sylt. Träumen darf man ja… Ich arbeite daran, dass aus dem Traum irgendwann Realität wird.

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Als ich in Westerland ankam, regnete es. Ich hatte an Gleis 1 ein Fahrrad vorgebucht, damit ich vom Bahnhof aus gleich unabhängig bin und wann immer ich will, in meine Unterkunft fahren kann, ein kleines Hotel mit Pool und Sauna am Strand von Wenningstedt. Von meinem Bett aus sehe ich nicht nur das Meer, sondern ich höre es – das Brechen der Wellen der Nordsee.

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Unterhalb der Dünen sitzen, in die sich brechenden Wellen blicken, lesen, den Blick heben, gigantische Wolkengebilde – es gibt kaum etwas Besseres, um runterzukommen. Radfahren, bei Rücken-und Gegenwind, alleine, inmitten von  Dünen, Heide und Holundersträuchern , Wolken, Dünen und manchmal Leuchttürme am Horizont, zwischendurch spazierengehen, am Weststrand mit Strandsauna, am Ellenbogen der Spitze, am Roten Kliff, mal barfuß,  mal in Schuhen, den Blick auf den Sand gerichtet, nach Muscheln suchend und immer wieder in den endlosen Himmel. Long Island von New York und die Hamptons finde ich schön. Faszinierend. Sylt jedoch – ist unerreicht. Einmalig. Ich komme wieder. Und wieder. Wie früher. Und später dann auch.

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