vier sind mal welt

WELTREISE ALS FAMILIE – UND DANACH?

Noch ein kurzer Bericht. Der Output ist groß, weil die Eindrücke so gewaltig sind. Eine leichte Melancholie macht sich bei Frank und mir breit. Auch Antonia und Helen werden ganz still bei dem Gedanken. Noch zwei Tage in Neuseeland. Dann sind wir fast sechs Wochen hier gewesen. Zu kurz. Eindeutig. Wir würden gerne einfach immer so weiterfahren durch dieses großartige Land. Oder einfach noch einmal ankommen und alles nochmal erleben, wie ein Kind, das nicht aufhören kann Karussel zu fahren. Seufz. Deshalb noch ein winziger Blog-Eintrag, weil wir sonst platzen vor Erlebnissen. 

Wir fahren langsam die Ostküste der Südinsel hoch Richtung Christchurch. Von dort geht unser Flug nach Auckland und danach weiter Richtung Südsee. Mit, oh Vorfreude, Newzealand Airlines. Wie das Land und seine Menschen ticken, bekommt man bereits kurz nach dem Einstieg ins Flugzeug eindrucksvoll präsentiert…der beste Film zu den Sicherheitsvorkehrungen, den wir je gesehen hatten:

Whow. Ach, Neuseeland…Gestern hatten wir das Vergnügen, die offenbar seltenen Gelbaugenpinguine zu beobachtem. Dafür mussten wir uns allerdings etwas wärmer anziehen…

Expedition zu den Pinguinen


Gelbaugenpinguin

 Ein paar Meter weiter sonnten sich Seelöwen auf einem Hügel.

Wann gehts endlich ins Bett? 

Doch das war noch nicht alles. Wir fuhren an einen weiteren Strand zu riesigen Steinkugeln, 55 Millionen alt, die Dinger. Andere Steine wiederum sahen aus wie Abgesandte von einem anderen Stern. Alles Natur, das.  

Steinkugeln


Kann man die rollen?


Stein mal anders

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist der Sturm wie weg geblasen und das Thermometer klettert wieder auf 25 Grad. Wir müssen weiter. In einer kleinen Stadt ist gerade Jazzfestival. In alten Fabriken, vor den Cafes und in ehemaligen Pferdeställen wird coole Musik gespielt. Die Stimmung ist wie immer entspannt, nett, lustig. Wir haben auf der gesamten Reise durch Neuseeland nicht einen unfreundlichen, gestressten, mürrischen Menschen getroffen.

Sweetheart, komm wir gehen zum Jazz!


Wir sind auch dabei

 

  

Die Besitzerin unserers Beachcottages auf Stewart Island winkte ab, als ich ihr das Geld geben wollte. Später…Doch dann tauchte sie nicht mehr auf. Ich gab das Geld kurz vor der Abfahrt am Fährschalter ab. Jeder kennt jeden auf der Insel und unsere Besitzerin kannte Sue vom Schalter natürlich auch. Zwei Tage hörten wir nichts. Dann kam eine kurze Mail des Beachcottages: ob wir eine schöne Zeit hatten dort und ob wir ihr das Geld überweisen könnten? Ich schrieb zurück, dass ich das Geld Sue gegeben hätte und sie es an der Fähre abholen könne. Die Türen stehen immer offen, jeder sagt „please“ und „lovely. Thank you“. Man grüßt sich. Aber nicht mit Hey guys, sondern mit how are you. Bei den letzten Kommunalwahlen nahmen einige Neuseeländer keine Ausweise mit. Eine Journalistin wunderte sich, man könne doch betrügen. Die Antwort: Aber warum sollte man das tun?

Wenn auf dem Weg zu den Cook Islands der Security-Film von Peter Jackson (s.o.) noch einmal läuft, werde ich sicher eine kleine Träne verdrücken.. Ach, Neuseeland… 

Tschüss, du traumhaftes Kinderparadies!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Antwort auf „Steinkugeln, Pinguine und Hobbits im Flugzeug

  1. Jana sagt:

    Vielen Dank für die tollen Beiträge. Du hast uns schon richtig Lust auf Neuseeland gemacht, unsere Vorfreude mit jedem Foto gesteigert! Viel Spaß noch auf eurer weiteren Reise!

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